CCPA – die kalifornische DSGVO

1. Jänner 2020, Kalifornien, USA: California Dreaming - Der Start in ein neues Datenschutz-Jahrzehnt. 

 

Kalifornien macht nicht nur mit Traumstränden und Hollywood-Stars auf sich aufmerksam, sondern neuerdings auch mit einer neuen Datenschutzrichtlinie. Der CCPA (California Consumer Privacy Act) regelt explizit die Datenschutz-Rechte kalifornischer Bürger.

Dabei ist der Bundesstaat Kalifornien durchaus Vorreiter in den USA, was den Schutz von personenbezogenen Daten angeht.

 

Mit dem neuen Gesetz sollen die Einwohner Kaliforniens das Recht erhalten,

  • zu wissen, welche persönlichen Daten über sie gesammelt werden.
  • zu wissen, ob und an wen ihre persönlichen Daten verkauft oder weitergegeben werden.
  • den Verkauf ihrer personenbezogener Daten abzulehnen.
  • Zugriff auf ihre persönlichen Daten zu erhalten.
  • ein Unternehmen aufzufordern, alle persönlichen Informationen, welche über einen Verbraucher gesammelt wurden, zu löschen.
  • nicht für die Ausübung ihrer Datenschutzrechte diskriminiert zu werden.

 

Wer ist davon betroffen?

Der CCPA betrifft dabei einerseits alle Unternehmen, die geschäftlich in Kalifornien tätig sind und unabhängig von ihrem Unternehmenssitz personenbezogene Daten kalifornischer Bürger verarbeiten. Andererseits – und das ist durchaus unüblich – werden auch alle Firmen mit Sitz in Kalifornien zu strengem Datenschutz verpflichtet, wenn sie Kundendaten von Personen aus aller Welt verarbeiten. Der CCPA ist also keineswegs auf den Bundesstaat Kalifornien beschränkt, sondern geht weit über die Landesgrenzen hinaus.

 

CCPA vs. DSGVO?

Eine weitere Besonderheit des CCPA ist, dass in Kalifornien auch Haushalts- und Gerätedaten als personenbezogene Daten gelten und somit geschützt werden. Dies ist in der europäischen DSGVO beispielsweise nicht der Fall.

 

Betrifft das auch österreichische Unternehmen?

Für österreichische Unternehmen tritt der CCPA nur dann in Kraft, wenn diese geschäftlich in Kalifornien tätig sind und mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Die jährlichen Bruttoeinnahmen betragen mind. 25 Millionen US-Dollar.
  • Das Unternehmen kauft, empfängt oder verkauft persönliche Daten von mehr als 50.000 kalifornischen Verbrauchern oder Haushalten.
  • Der Verkauf personenbezogener Daten macht mehr als die Hälfte des Jahresumsatzes aus.
  • Das Unternehmen tauscht Kundendaten mit kalifornischen Firmen aus.

 

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