Die ersten Geldstrafen aufgrund fehlerhafter Cookie-Banner

Bis zu 37.000 EUR drohen Webseitenbetreibern mit mangelhaften Cookie-Hinweisen.

Anzeigen und Geldbußen aufgrund falscher Cookie-Hinweise

Nicht lange nach dem Beschluss des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur verpflichtenden Opt-in Möglichkeit bei Verwendung von nicht notwendigen Cookies kam es zu den ersten Anzeigen europäischer Firmen. Datenschützer sehen sich durch das Urteil des EuGHs bestätigt und bringen immer mehr Beschwerden gegen Unternehmen in der EU ein. In Spanien musste nun die Billigfluglinie Vueling 30.000 EUR Bußgeld aufgrund eines unzureichenden Cookie-Banners bezahlen.

30.000 EUR Geldbuße für einen mangelhaften Cookie-Banner

Wie kam es zu der saftigen Strafe für die Vueling Airlines SA? Die spanische Datenschutzbehörde wurde darauf aufmerksam, dass die Besucher der Seite vueling.com keine Möglichkeit hatten, Einstellungen zu den einzelnen Cookies vorzunehmen. Die Seite verfügt zwar über eine Cookie Policy, in der über die Verwendung von Cookies und die Art der Datenverarbeitung aufgeklärt wird, allerdings gab es keine Auswahlmöglichkeiten für den User, einzelnen Cookies aktiv zuzustimmen bzw. sie abzulehnen. Es wird auf der Seite lediglich auf die Möglichkeiten der Browserkonfiguration hingewiesen, wo die Webseitenbesucher ihre Cookie-Einstellungen adaptieren könnten.

Das ist laut spanischen E-Commerce-Gesetz und auch laut europäischer DSGVO vollkommen unzureichend und verstößt gegen die Informationspflicht betreffend der Speicherung von Daten. Mit 30.000 EUR Strafzahlung wurde bisher eine der höchsten Geldstrafen im Hinblick auf Cookies verhängt. Ein mahnendes Beispiel oder bald gang und gäbe in den EU-Ländern? Dies wird sich zeigen, jedoch ist ein DSGVO-konformes Cookie-Management für alle Webseitenbetreiber schon jetzt unerlässlich.

Cookie-Strafen: Wie ist die Lage in Österreich?

Wer denkt, dass dies nur internationale Großkonzerne treffen kann, der irrt. Datenschützern geht es hier oftmals nicht nur ums Prinzip, sondern es lässt sich auch Geld damit verdienen. Betroffene können beispielsweise Schmerzensgeld oder Schadensersatz für die Verletzung ihrer Privatsphäre von Unternehmen einklagen. Dies kann für österreichische Unternehmen nicht nur finanziellen, sondern auch einen Imageschaden verursachen. Bei Nichtbeachtung der entsprechenden Cookie-Richtlinien droht laut Telekommunikationsgesetz eine Verwaltungsstrafe von bis zu 37.000 EUR.

Wer sich das Geld und den Ärger sparen möchte, sollte am besten zu einem österreichischen Anbieter greifen, der auch mit den nationalen Richtlinien und Bestimmungen vertraut ist. Hier setzt clickskeks auf eine beständige Zusammenarbeit mit österreichischen Rechts- und Datenschutzexperten, die mit Cookie-Angelegenheiten bestens vertraut sind.

Wann ist ein Cookie-Banner fehlerhaft?

Beim Cookie-Management kann man einiges falsch machen und wie man sieht, bleibt das nicht ohne Folgen. Für Unternehmer, die nicht hauptberuflich mit Webseiten zu tun haben und lediglich einen gewinnbringenden Internetauftritt für ihr Business haben wollen, kann das Thema Cookies durchaus überfordernd sein. Denn wie weiß man nun, ob ein Cookie-Banner richtig oder falsch ist? Das Internet ist heutzutage voll mit Cookie-Hinweisen, wovon der Großteil jedoch grobe Mängel aufweist.

Wir zeigen dir hier die 5 häufigsten Fehler bei Cookie-Bannern.

Gerne beraten wir dich auch in Sachen Cookies und DSGVO-konformer Cookie-Banner. Kontaktiere uns für ein unverbindliches Gespräch.

Werde clickskeks-Kunde

Hol dir jetzt den sympathischsten Cookie-Banner Österreichs.
Klick hier und teste clickskeks 30 Tage KOSTENLOS!

Cookie-Banner unverbindlich und kostenlos testen!