Wozu benötige ich den Google Consent Mode?

Der Google Consent Mode schnell und einfach erklärt - und warum du ihn einsetzen solltest.

Bereits 2020 hat Google den Consent Mode - auf Deutsch Einwilligungsmodus - als Beta-Feature vorgestellt. Und obwohl es ihn nun schon seit einiger Zeit gibt, scheint diese Funktion noch sehr unbekannt zu sein.

Das könnte am allgemeinen DSGVO-Verdruss liegen. Schließlich hat das Thema Datenschutz seit Inkrafttreten der EU-Grundverordnung im Jahr 2018 mit seinen vielen Regelungen und Unklarheiten auch viel Verwirrung gestiftet - mit der Folge, dass Datenschutz und DSGVO nun von vielen Menschen als Tabu-Themen links liegen gelassen anstatt ernst genommen werden.

 

Was ist der Google Consent Mode?

Der Google Consent Mode ist nichts anderes als eine Schnittstelle (API), über die wir Google mitteilen können, ob ein Website-Besucher seine Einwilligung ("Consent") zur Nutzung von Cookies gegeben hat oder nicht. Mit dieser Information passt Google seine Tracking-Tools automatisch an.

Dadurch können auch ohne Zustimmung und Cookies gewisse Daten zu Website-Aktivitäten erfasst werden. Insbesondere sind das Seitenaufrufe (page views), Ereignisse und Conversion Tracking, welche eine wichtige Grundlage für Website- und Kampagnen-Optimierung darstellen.

Google Analytics, der Google Tag Manager und Google Ads (Conversion Tracking und Remarketing) unterstützen den Consent Mode bereits.

Bei diesem Tracking ohne Cookies erfasst Google de facto nur, dass Events stattgefunden haben, ohne irgendwelche Daten zu deinen Nutzern und deren Sitzungen mitzuspeichern.

 

Sollte ich den Google Consent Mode nutzen?

Der Google Consent Mode ist definitiv ein sehr interessantes und hilfreiches Feature für Websites und vor allem Onlineshops, wo auf bestimmte Ziele hin optimiert wird - ganz besonders wenn Kampagnen geschalten werden.

Auf jeden Fall einsetzen solltest du den Google Content Mode, wenn du...

  • einen Onlineshop hast,
  • Ereignisse und oder Conversion-Ziele in deiner Website trackst, oder
  • Performance-orientierte Google Ads Kampagnen schaltest.

 

Die Hintergründe: DSGVO & Cookie Consent

Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat die Europäische Union 2018 einen rechtlichen Rahmen für die Erfassung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten geschaffen. Viele nationale Gesetze sind gefolgt, beispielsweise die ePrivacy-Verordnung in Österreich, und mittlerweile haben weltweit viele Länder mit ähnlichen Datenschutz-Gesetzen nachgezogen.

Unter die geltenden gesetzlichen Regelungen zu personenbezogenen Daten fällt auch das Tracken von Website-Usern, beispielsweise mit Google Analytics oder dem Facebook Pixel.

Bislang wurden und werden sogenannte Cookies eingesetzt, um Nutzer im Internet zu "verfolgen". Cookies sind kleine Programme, die am Computer des Nutzers abgespeichert werden, um sie zum Beispiel später wieder als Besucher einer Website zu identifizieren.

Und genau dieses Setzen/Nutzen von Cookies ist gemäß der geltenden Gesetzeslage in der EU - also unter anderem in Österreich und Deutschland - nur noch mit vorheriger (!) Einwilligung der Nutzer erlaubt.
Es ist also notwendig, jedem Nutzer beim ersten Aufruf deiner Website einen Cookie Banner einzublenden, wo explizit dessen Zustimmung (Consent) zur Nutzung der eingesetzten Cookies eingeholt wird. Erst wenn eine Einwilligung erfolgt ist, dürfen Cookies gesetzt werden.

 

Das Problem der Cookie Ablehnung

Die Herausforderung für alle Website-Betreiber und Marketer ist nun: Bei weitem nicht alle Nutzer geben im Cookie Banner ihre Einwilligung zur Nutzung von Cookies und Tracking Tools!

Die Folge: Ein erheblicher Prozentsatz an Besuchern kann nicht mehr mit Tools wie Google Analytics oder dem Facebook Pixel erfasst werden; Verhalten und Aktivitäten dieser User auf der Website oder im Onlineshop bleiben für Analysen, Optimierungen oder Remarketing verborgen.
Je nach Website, Zielgruppen und Art des Cookie-Consent-Banner muss man damit rechnen, dass nur noch ein bis zwei Drittel aller Website-Besucher erfasst werden können (in schlimmen Fällen noch weniger, in guten Fällen etwas mehr).

 

So hilft der Google Consent Mode

Ein DSGVO-konformer Google Analytics Einsatz hat bisher folgenden Ablauf:

  • Beim erstmaligen Aufruf einer Website wird jedem User ein Cookie-Consent-Banner angezeigt und die Zustimmung zum Einsatz der einzelnen Cookies bzw. Tracking Tools abgefragt.
  • Nur nach Einwilligung zu den Analytics Cookies wird das Google Analytics Tag geladen und somit das Analytics Tracking aktiviert.
  • Ohne Einwilligung bzw. bei Ablehnung von Analytics Cookies wird Analytics gar nicht geladen und es ist überhaupt kein Tracking möglich.

Cookieless Analytics Tracking mit dem Google Consent Mode:

  • Das Google Analytics Tag wird für alle Website-Besucher von Anfang an geladen - mit der Einstellung, dass kein Cookie Consent erfolgt ist.
  • Bei Einwilligung zu den Analytics Cookies wird die Einstellung an Google Analytics übermittelt, dass die Zustimmung erfolgt ist; Analytics setzt jetzt Cookies, Nutzer und Sitzungen können in vollem Umfang getrackt werden.
  • Ohne Einwilligung bzw. bei Ablehnung von Analytics Cookies gilt weiterhin die Einstellung, dass kein Cookie Consent erfolgt ist; Analytics setzt keine Cookies, kann Nutzer und Sitzungsdaten nicht tracken, aber dennoch ohne Cookies Ereignisse, Conversions und Page Views erfassen, sowie beispielsweise Verweise (Referrer) und User Agent. Dies geschieht laut Google komplett anonymisiert und zudem aggregiert.

 

Technische Einbindung des Google Consent Mode

Die Implementierung des Google Consent Mode in eine Website ist per Global Site Tag (gtag) oder alternativ auch über den Google Tag Manager möglich.

Die Informationen zur Cookie Einwilligung werden über einen dataLayer.push an Google übermittelt. Es gibt hier zwei Einstellungen:

  • analytics_storage (Einwilligung zum Tracking)
  • ad_storage (Einwilligung zu Marketing-Cookies)

Mögliche Werte sind jeweils:

  • "denied" (keine Einwilligung des Nutzers = Standardeinstellung)
  • "granted" (Einwilligung ist erfolgt)

Beispiel-Code für die Standard-Einstellung:

 

gtag('consent', 'default', {
    'ad_storage': 'denied',
    'analytics_storage': 'denied'
});

 

 

Google Consent Mode mit dem clickskeks Cookie Banner

clickskeks ist eine der ersten Consent Management Plattformen (CMP), welche den Google Consent Mode bereits unterstützen.

Wie immer läuft beim clickskeks Cookie-Banner alles voll automatisiert:
Wir aktivieren den Consent Mode in deinem clickskeks Account für dich, und damit ist auch schon alles erledigt. Es muss nur der übliche clickskeks Code in deiner Website eingefügt sein, oder du nutzt ohnehin das Wordpress Cookie Plugin oder die TYPO3 Cookie Extension von clickskeks.

Das Setup des Google Consent Mode übernehmen wir im Hintergrund für dich, damit brauchst du dich also selbst nicht zu beschäftigen und hast wieder mehr Zeit für dein Kerngeschäft.

 

Noch kein clickskeks Kunde?

Hast du noch gar keinen datenschutzkonformen Cookie-Consent-Banner auf deiner Website?
Vielleicht weil dich das Thema DSGVO und Cookies einfach nur nervt und du keine Zeit hast, dich auch noch damit zu beschäftigen?

Dann melde ich jetzt bei clickskeks an und überlasse uns all deine Cookie Sorgen!

In einer kostenlosen Testphase kannst du den clickskeks Cookie Banner 30 Tage lang ausprobieren.
Anschließend gibt es das DSGVO-konforme Cookie-Tool je nach Umfang deiner Website bereits ab 4,90 € pro Monat.

Für Agenturen und Reseller bieten wir attraktive Angebote und Provisionen.

Werde clickskeks-Kunde

Hol dir jetzt den sympathischsten Cookie-Banner Österreichs.
Klick hier und teste clickskeks 30 Tage KOSTENLOS!

Cookie-Banner unverbindlich und kostenlos testen!